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“Lass Deine Nahrung Deine Medizin sein und Deine Medizin Deine Nahrung!”

sagte einst Hippokrates und es stimmt mehr als je zuvor. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für ein langes und gesundes Leben. Aber auch bei der Behandlung von Erkrankungen spielt die richtige Ernährung eine essentielle Rolle, die an Wichtigkeit immer weiter zunimmt. Hat man früher diese Herangehensweise eher belächelt, weiß man heutzutage wie wichtig die richtige Ernährung für die Behandlung vieler Krankheiten ist. Mit der richtigen Ernährung kommt Dein Hund nach einer Krankheit wieder schneller auf die Beine, Krankheiten lassen sich sogar heilen oder chronische Krankheiten kann man so auf einem stabilen Level halten. Wie beispielsweise bei der Arthrose

Ein Thema, zu dem man unendlich viel lesen kann, dass immer wieder diskutiert wird und so viele Hundebesitzer beschäftigt, weil sie genauso wie ich, einen Hund mit Arthrose als Freund zuhause haben und versuchen ihrer Fellnase die best möglichste Behandlung zukommen zu lassen.

Ziel der Arthrosetherapie ist es, durch eine multimodale Therapie, die Arthrose in Schach zu halten, den Knorpel so lange es geht zu schützen und die Gelenkfunktion aufrecht zu erhalten.
Du hast noch nichts von der Multimodalen Therapie gehört? Dann empfehle ich dir meinen Beitrag zur Behandlungsmöglichkeiten der Arthrose.

Im Nahrungsergänzungsfuttermittel – Dschungel

So wollte ich vor ein paar Monaten für meinen Hund ein neues Nahrungsergänzungsmittel kaufen – etwas Neues ausprobieren. Es sollte meinem Hund bei seiner Arthrose helfen, den Knorpel schützen und im Idealfall auch die Schmerzen reduzieren…

Du möchtest jetzt schon wissen, was ich aktuell an Nahrungsergänzungsmitteln füttere, bzw. gefüttert habe, dann ab runter zum Abschnitt: Was füttern wir.

Aber wie gesagt, ich wollte was Neues ausprobieren… irgendwie ist man ja stets auf der Suche nach etwas noch Besserem.
Gesagt, getan… Laptop an und Google befragt….
Aber die Masse an Informationen, die ich fand, erschlag mich wortwörtlich… vor lauter Bäumen, habe ich schlichtweg den Wald nicht mehr gesehen…
Nach 20 Minuten war ich komplett frustriert und habe den Laptop geschlossen.

Warst Du auch schon mal im Nahrungsergänzungsfuttermittel – Dschungel?

Ich könnte mir vorstellen, dass es dir vielleicht genauso geht wie mir.
Und so habe ich mich rangemacht und möchte heute etwas Licht ins Dunkel bringen und dir die wichtigsten und die am häufigsten genutzten Nahrungsergänzungsmittel bei Arthrose vorstellen.
Wenn Dich die unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten der Arthrose interessieren, ist der Beitrag zu den unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten der Arthrose bestimmt interessant für Dich.

Viel Spaß beim Nachlesen.

Also legen wir los….

Was sind Nahrungsergänzungsmittel überhaupt

Nahrungsergänzungsmittel, ergänzen unsere normale Ernährung und enthalten Vitamine, Mineralstoffe oder andere Nährstoffe, die in der normalen Ernährung vorkommen und als Ergänzungsmittel dem Körper in hoher Konzentration zugeführt wird.

Ein Nahrungsergänzungsmittel kann pflanzliche Stoffe, wie etwa Hagebutte und Brennnessel enthalten, aber ebenso tierische wie Fischöl.
Nahrungsergänzungsmittel sind freiverkäuflich, also nicht nur in Apotheken erhältlich. Die meisten Nahrungsergänzungsmittel haben nicht nur einen Wirkstoff, sondern häufig eine ganze Reihe an Wirkstoffen und somit auch eine Wirkung auf mehrere Organe oder auf den gesamten Körper.

Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln gilt: Weniger ist mehr. Es ist sinnvoller, sich sorgfältig mit den einzelnen Komponeten auseinanderzusetzen und dann eins oder wenige zu kombinieren.
Bedenke, auch Nahrungsergänzungsmittel können Nebenwirkungen haben.
Ich möchte dir heute die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel bei Arthrose vorstellen.

Du solltest aber nicht vergessen, dass viele dieser Mittelchen nicht nur eine Wirkung auf den Bewegungsapparat haben. Ich gehe aber nicht weiter auf die anderen Wirkungen ein, sondern lege den Schwerpunkt auf die Arthrosebehandlung.

Insgesamt kann man sagen, dass Nahrungsergänzungsmittel sehr häufig bei einer Arthrose zum Einsatz kommen.
Darunter fallen zum Beispiel die Chrondroprotektiva, also Knorpelschutzpräparate. Daneben spielen Grünlippenmuschel oder Pflanzeninhaltsstoffe wie Weihrauch, Teufelskralle oder Weidenrinde eine große Rolle. Häufig wird dem Hund auch eine Kombination dieser Substanzen verabreicht.

Die Chondroprotektiva –
Was versteht man darunter?

Chondroprotektiva sind sogenannte Schutzstoffe für den Knorpel. Sie hemmen knorpelabbauende Substanzen und schützen so den Knorpel vor einem weiteren Abbau. Gleichzeitig fördern sie den Wiederaufbau und verbessern so die Symptomatik.
E kommt also zum Rückgang der Schmerzen, Schwellung und insgesamt verbessert sich die Gelenkbeweglichkeit.
Zu den Chondroprotektiva gehören die Glykosaminoglykane.

Die Gykosaminoglykane – GAG

Darunter versteht man Knorpelschutzstoffe (Chondroprotektiva) die unverzichtbare Bestandteile des Gelenkknorpels darstellen. Es handelt sich hierbei um große Zuckerverbindungen, die im Knorpel mit Proteinen zu noch größeren Gerüststrukturen (Proteoglykanen) zusammengelagert werden. Diese Gerüststrukturen umlagern die Knorpelzellen und sorgen für die Festigkeit des Knorpels und genügend Elastizität.
Eine Haupteigenschaft, ist ihre Fähigkeit Wasser zu binden. Dadurch erhöht sich der Turgor und die Elastizität des Gewebes. Sie dienen als biologisches „Schmiermittel“. Ähnlich wie ein Schwamm, der große Mengen Wasser speichern kann.

Bei der Behandlung einer Arthrose dienen sie als Bausteine für die Regeneration des Knorpelgewebes und hemmen die Entzündungsreaktionen. Die Wirksamkeit ist vor allem für die Prävention und bei gering- bis mittelgradiger Arthrose in etlichen Studien nachgewiesen.

Hierbei gilt, eine Verbesserung ist erst nach einem längeren Zufüttern (2-3 Monate) sichtbar. Eine langfristige ggf. lebenslange Zufütterung ist angebracht. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Die Zufütterung dieser Substanzen dient ausschließlich dem Schutz und Aufbau des Knorpels. Es hat keine schmerzlindernde Komponente.

Zu den Gykosaminoglykane gehören:

  • Glukosamin
  • Chondroitin
  • Hyaluronsäure

Chondroitin – Essenziell für den Knorpelaufbau

Chondroitin spielt eine zentrale Rolle als Knorpelschutzstoff und wird selbst auch von den Knorpelzellen gebildet. Chemisch gesehen ist es ein Aminozucker. Zusammen mit Kollagen bildet es vornehmlich das Knorpelgewebe. Geht das Chondroitin dem Körper verloren, entsteht Arthrose.

Gewonnen wird es vorrangig aus Rindertrachea oder Haifischknorpeln.

In einer Studie wurden massive individuelle Unterschiede hinsichtlich der Aufnahme nachgewiesen.
So wird Chondroitinsulfat aus Rindertrachea schneller aufgenommen als das von Haifischen.

Studien, überwiegend aus der Humanmedizin zeigen, dass weiterhin die Reinheit des Produktes die Bioverfügbarkeit erhöht und das bei einer längeren Anwendung (länger als 3 Monate) sogar die Knorpelschicht aufgebaut wird und das Schmerzempfinden nachlässt.

Beim Kauf eines Chondroitinsulfates sollte daher stark auf die Bioverfügbarkeit geachtet werden, da es bereits im Darm enzymatisch verarbeitet wird und das Zielorgan (Gelenk) niemals erreicht.

Ein Weg die Aufnahme zu erhöhen, erreicht man beispielsweise durch Chitosan, dass aus dem Chitinpanzer von Schalentieren gewonnen wird. Es wirkt wie ein Schutzschild, dass die Resorption von Makromolekülen im Magen-Darm-Trakt verbessert, wird selbst aber nicht resorbiert wird. In dieser Funktion wird es zusammen mit Chondrotinsulfat als Knorpelschutz eingesetzt. Es ummantelt quasi das Chondroitinsulfat.

Die und auch eine weitere Studie zeigen, dass die Wirksamkeit gesteigert wird, wenn gleichzeitig zum Chondroitinsulfat, Glukosamin und Omega-3-Öle zugefüttert werden. Auch hier ist wieder Geduld gefragt, in der Regel dauert es mehrere Monate bis sich die Wirkung voll entfaltet. Nach der aktuellen Studienlage wird eine Dosierung von mindestens 15-40 mg/kg Körpergewicht pro Tag empfohlen.

Glukosamin

Glucosamin ist ebenfalls ein Aminozucker. Dieser wird vom Körper in vielerlei Hinsicht genutzt und ist Bestandteil des Bindegewebes, des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit.

Glukosamin wird im Handel in drei unterschiedlichen Verbindungen Glucosaminsulfat, Glucosamin HCL und N-Acetylglucosamin angeboten.

Dabei zeigt vor allem das Glucosamin HCL eine hohe Bioverfügbarkeit.

Da wie oben schon erwähnt, Chondroitin ebenfalls ein Bestandteil der Knorpelmatrix ist. Gibt es viele Präparate, in denen bereits  Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat kombiniert angeboten werden. 

Dabei wurde mittlerweile in vielen Studien die Wirksamkeit der Glucosamine nachgewiesen. Es hilft zum einen Arthrose vorzubeugen und verbessert die Herstellung der nötigen Bausteine um neuen Knorpel zu bilden.

Wenn man pubmed dazu befragt, bekommt man mehr als 21.000 Suchergebnisse. Die Ergebnisse der Studien sind sehr unterschiedlich. Belegen einige Studien die Wirksamkeit von Glukosamin, sagen andere wiederum, dass sie gar nichts bringen. Aber vor allem neuere Studien belegen die Wirksamkeit des Chondroitins.

In der Klinik habe ich von etlichen Hundebesitzern positives Feedback bekommen und ich selbst füttere es meinem Hund auch.

Glucosamin selbst wird meistens sehr gut vertragen. Nebenwirkungen treten kaum auf. Da Glucosamin zumeist aus Schalentieren gewonnen wird, solltest Du vorsichtig bei der Verfütterung sein, sofern Dein Hund eine Allergie gegen Fischeiweiße hat.

Nach aktuellem Kenntnisstand sollte eine Dosierung von 25-50 mg/kg Körpergewicht pro Tag eingehalten werden. Aber beachte auch hier die Fütterungsempfehlungen Deines Herstellers.

Hyalunronsäure

Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil der Gelenkflüssigkeit (Synovia). Sie ist für eine reibungslose Fortbewegung nötig und schützt den Knorpel vor Verschleiß. Des Weiteren wird der Gelenkknorpel über die Gelenkflüssigkeit ernährt. Durch die Arthrose kommt es zu einer Schädigung des Gelenkes und zu einem vermehrten Abbau der Hyaluronsäure, dadurch verliert der Knorpel zunehmend seine Elastizität. Um diesen Effekt entgegenzuwirken, spielt eine Substitution von Hyaluronsäure eine Rolle.

Die Wirkung der Einnahme von Hyaluronsäure in Kapsel- oder Tablettenform wurde bislang kaum erforscht. Eine im Jahr 2012 durchgeführte humanmedizinische klinische Studie ergab keinen bemerkenswerten Unterschied zwischen den mit Hyaluronsäure behandelten Teilnehmern und der Placebo-Gruppe.

Nach aktuellem Kenntnisstand gilt jedoch: Da bei der oralen Aufnahme von Hyaluron der wirkliche Nutzen ungewiss ist. Ist nur eine Behandlung mit Hyaluron im Gelenk sinnvoll.

MSM – Methylsulfonylmethan

Unter MSM versteht man eine natürliche organische Schwefelverbindung, die in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Sie ist Insgsamt spielt Schwefel für den Körper eine wichtige Rolle. Es wird für den Aufbau von Proteinen, Aminosäuren und Kollagen benötigt und baut somit den Knorpel, die Gelenkschmiere (Synovia), Sehnen und Bänder mit auf.
Zusätzlich hat es entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften.

Unter Antioxidanzien versteht man:

Antioxidanzien sind Stoffe, die eine „Oxidation“ also sauerstoffabhängige Vorgänge im Organismus verhindern sollen (freie Radikale). Oxidation spielt im Körper eine große Rolle beim Altern, Entzündungsprozessen oder Krebs.

Freie Radikale sind hochraktive und aggressive Sauerstoffmoleküle, die während der Stoffwechselprozesse in jeder Zelle entstehen. Diese Radikale entreißen anderen Molekülen wiederum Elektronen, neue freie Radikale bilden sich.

Kann der Körper dann diese Kettenreaktion mit Hilfe der Antioxidanzien nicht mehr kontrollieren, kommt es zum oxidativen Stress. 

MSM kann völlig bedenkenlos eingenommen werden, es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Da es jedoch in hohen Dosen eine blutverdünnende Wirkung haben kann, sollten Besitzer mit Hunde, die mit blutverdünnenden Medikamenten (z. B. Heparin) behandelt werden, vorher ihren Tierarzt fragen.

Des Weiteren kann die Aufnahme anderer Spurenelemente (Kupfer, Selen, Molybdän) reduziert bzw. gehemmt sein, daher sollte es nicht gleichzeitig mit einem Mineralfutter gegeben werden. Sondern idealerweise 2 Stunden zeitverzögert.

Richtig verwertbare Studien, die eine Wirksamkeit von MSM belegen, liegen zwar noch nicht vor. Aber die wenigen wissenschaftlichen Berichte dazu sind vielversprechend.

Zu der richtigen Dosierung gibt es unterschiedliche Aussagen, die meisten geben eine Dosierung wie folgt an:

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Außerdem ist ein Zufüttern von mindestens 2 Monaten nötig um einen positiven Effekt zu bemerken.
Die gemeinsame Gabe mit Glycosaminoglykanen verstärkt die positiven Effekte auf die Gelenkgesundheit.

Undenaturiertes Kollagen II (UC II) – „orale Toleranz“

Ein neuer Trend in der Arthrosebehandlung ist das undenaturiertes Kollagen II oder auch „orale Toleranz“ genannt. Ziel dieser Zufütterung ist es, durch die orale Gabe einer geringen Menge des Knorpelaufbaustoffes Kollagen die gelenkzerstörende Immunreaktion zu verhindern, beziehungsweise zu dämpfen.
Sie soll ähnlich wie eine Hyposensibilisierung bei Allergien wirken.

Normalerweise gelangt bei einem Arthroseschub oder nach einer starken Gelenkbelastung kollagenhaltige Knorpelbestandteile in die Gelenkschmiere, die vom Immunsystem als „fremd“ angesehen und abgebaut werden. Durch den Abbau dieser Bestandteile wird jedoch ein Entzündungsprozess in Gang gesetzt, der wiederum den Knorpel schädigt – ein negativer Entzündungskreislauf entsteht.

Kollagen ist ein faserartiges Protein, dass in verschieden Arten im Köper vorhanden ist. Der Typ II kommt dabei am häufigsten vor. Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil der extrazelluällen Matrix im Gelenkknorpel. Wenn das Kollagen als undenaturiertes Kollagen vorliegt, hat es eine andere Struktur als das denaturierte Kollagen. Im Vergleich zum denaturierten wird mit dem undenaturiertem Kollagen, auf Grund der unterschiedlichen Raum-Struktur, ein deutlich besseres Ergebnis erzielt.

Auch denaturiertes Kollagen hat einen positiven Effekt auf die Gelenkgesundheit, hat aber keinen Einfluss auf die Immunantwort. Außerdem muss es in großer Menge eingenommen werden, um eine Wirksamkeit zu erzielen.
Durch das Zufüttern geringer Mengen des undenatuierten Kollagens soll sich das Immunsystem an die Gegenwart dieser Bestandteile gewöhnen und die Entzündungsreaktion herunterfahren – Knorpelbestandteile werden also toleriert.
In einer Studie mit Hunden, die an Arthrose litten, konnte nach 4 Monaten Einnahme eine Linderung der Schmerzen und Lahmheit nachgewiesen werden.
Es wird empfohlen, dass undenaturiete Kollagen II gemeinsam mit Glukosamin und Chondroitin zu geben. So erzielt man einen synergetischen Effekt dieser Wirkstoffe.
Die durch das undenaturierte Kollagen II erreichte „orale Toleranz“ bleibt allerdings nur erhalten, wenn es dauerhaft in geringen Mengen gefüttert wird. In allen Studien nahmen die Arthrose Symptome nach Absetzten des Wirkstoffes wieder zu.
Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Die richtige Dosierung entnehme bitte der Dosierungsanleitung Deines Präparates.

Kollagen Hydrolysat

Wie schon beim undenaturierten Kollagen beschrieben, handelt es sich beim Kollagen um ein faserartiges Protein, dass im Körper in verschieden Arten vorhanden ist. Der Typ II kommt dabei am häufigsten vor. Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil der extrazellulären Matrix im Gelenkknorpel.
Zugefüttertes Kollagen soll den durch Arthrose geschädigten Knorpel wieder aufbauen. Um möglichst gut vom Körper verwertet werden zu können, liegt das Kollagen als Nahrungsergänzungsmittel häufig in hydrolysierter Form vor.

Dabei wird das Kollagen in kleinstmögliche Bestandteile zerlegt – quasi in Gelantinebruchstücke, um einfach und schnell vom Darm in den Blutkreislauf zu gelangen.
In Studien ( zum Beispiel diese und diese) konnte mit radioaktiv markiertem Kollagenpulver nachgewiesen werden, dass diese Gelatinefragmente als ganze Bauteile in den Knorpel eingebaut werden und gleichzeitig die Knorpelzellen zu verstärkter Kollagenbildung angeregt werden. Es konnte weiterhin nachgewiesen werden, dass bei guter Kollagen-Hydrolysat-Versorgung, die Kollagenbildung der Knorpelzellen um 250 % höher ist.
Die gängige Dosierungsempfehlung lautet:

1 Gramm pro 5 kg Körpergewicht

Beachte aber bitte die Fütterungsempfehlung Deines Herstellers.

Damit Kollagen besser vom Körper aufgenommen werden kann, ist die gleichzeitige Zugabe von Vitamin C empfehlenswert. Hierzu eignen sich Hagebutten, es wird eine Dosierung von 0,5 Gramm Hagebutten pro 1 Gramm Kollagen empfohlen.
Weitere Informationen zum Kollagen-Hydrolysat findest Du in dieser Doktorarbeit.

Grünlippmuschel – Perna canaliculus

Ja, die Grünlippmuschel ist ein altbekanntes Heilmittel. Bereits die Ureinwohner der neuseeländischen Küste haben wohl wegen dem Verzehr der neuseeländischen Grünlippmuschel weniger Arthrose als ihre Landsmänner.
Jedoch liefern die Langzeitstudien in der Humanmedizin, als auch bei Hunden, sehr kontroverse Ergebnisse. Viele Studien konnten dabei insbesondere bei leichter bis mittelgradiger Arthrose einen positiven Effekt verzeichnen.

Die neuseeländische Grünlippenmuschel enthält einen wahren Cocktail aus guten Wirkstoffen für die Gelenkgesundheit:

  • Glykosaminoglycane
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamine
  • Aminosäuren (vor allem Glutamin)
  • Mineralstoffe (Kupfer, Selen, Zink)

Um die volle Wirkung entfalten zu können, muss auch das Grünnlippenmuschelextrakt mindestens 2-3 Monate lang zugefüttert werden. Empfohlen wird eine kurmäßige Anwendung von mindestens 8 Wochen.

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Nebenwirkungen treten selten auf.

Möglich sind: leichte Magendarm Probleme, wie Durchfall oder Erbrechen. Auch Blähungen sind möglich. Sofern Dein Hund eine Allergie gegen Fischeiweiße hat, solltest Du auf die Gabe von Grünlippmuschel verzichten.

Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren

Diese Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in die Zellmembran der Körperzellen eingebaut werden und in der Entzündungsreaktion eine wichtige Rolle einnehmen.

Ziel bei der Arthrose Therapie ist es, dass Verhältnis der Omega-3- zu den Omega-6-Fettsäuren, zugunsten der Omega-3-Fettsäure zu verändern. Ein optimales Gesundheitsverhältnis von unter 1:1 (Verhältnis Omega-6- zu Omega-3-Fettsäure) sollte angestrebt werden.

Warum ist das Verhältnis so wichtig?

Besonders die Omega-6-Fettsäuren werden über die Arachidonsäure zu entzündungsfördernden Prostaglandinen metabolisiert. Während die Omega-3-Fettsäuren eher entzündungshemmend wirken.

Positive Effekte bei der Arthrose Therapie erzielt man mit den Fettsäuren EPA (Eikosaptenaensäure) und DHA (Dokosahexaensäure), beide gehören zu dem Omega-3-Fettsäuren und wirken in hohen Dosen antientzündlich.
Hohe Konzentrationen dieser Fettsäuren findet man in Fischöl aus Kaltwasserfische, beispielsweise Lachs, Makrele, Hering.
Auch bei den Fettsäuren dauert es zumeist 2-3 Monate bis sich ein positiver Effekt einstellt.

Eine mögliche Nebenwirkung einer zu hohen Aufnahme kann die verringerte Produktion der Blutplättchen sein (Thromozytopenie), die mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergeht.
Eine Kombination mit Antioxidantien ist sinnvoll (Z.B. Vitamin E). Diese schützen die Fettsäuren zum einen vor dem Verderb und zum anderen den Organismus vor oxidativen Stress.

Soll ich ein kaltgepresstes Öl verwenden?

Öle, die bei der Verarbeitung erhitzt werden, wie es bei vielen besonders günstigen Ölen der Fall ist, verlieren beim Herstellungsprozesse wichtige Inhaltsstoffe, Vitamine und essentielle Fettsäuren.

Der Unterschied liegt in der Herstellung:

Raffinierte Öle werden durch Extraktion und Raffination gewonnen und sind somit stark verarbeitete Öle, während kaltgepresste Öle durch Pressung gewonnen werden und dadurch schonend hergestellt werden.

Da kaltgepresste Öle aber im Vergleich zu den raffinierten Ölen viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, werden sie entsprechend schneller ranzig und sollten daher innerhalb von 10-12 Wochen verbraucht werden.

Des Weiteren sollten Öle immer in dunklen Behältnissen aufbewahrt werden. Denn nicht nur der direkte Kontakt mit Sauerstoff treibt das ranzig werden des Öls voran (Oxidation), sondern auch Lichteinstrahlung.

Durchschnittlich sollte ein Hund täglich nicht mehr als 1 Gramm Öl pro kg Körpergewicht erhalten.
Gerade bei Arthrose Hunden sollte man auf einen hohen Gehalt der EPA Fettsäure achten (50-100 mg pro kg Körpergewicht wäre ideal).

Einen tollen Beitrag zum Thema Öle findest Du auch in der hundkatzepferd.

Freebie -Vitalstoffe für die Gelenke

Kräuter als Nahrungsergänzungsmittel gegen Arthrose

Brennnessel

Die Brennessel ist ein wahres Superfood und enthält zahlreiche positive Substanzen, u. a. Histamin, Chlorophyll, Eiweiß, Serotonin, Flavonoide, Kumarin, Phosphor, Vitamin A, B, C, K und viel Eisen.

Denn durch die Hemmung der Zytokine, wirkt die Brennnessel entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Brennnessel sollte nicht bei Hunden mit einer Herz- oder Niereninsuffizienz verfüttert werden. Wegen der blutverdünnenden Eigenschaften sollte es auch nicht vor einer Operation verfüttert werden und bei Hunden, die blutverdünnende Medikamente erhalten, vorsichtig gehandhabt werden.

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Auch bei Katzen ist Vorsicht geboten, wird die Brennesselgabe zu hoch dosiert, kann es schnell zum Erbrechen kommen.

Hagebutten

Die Hagebutte enthält zwanzigmal so viel Vitamin C wie die vergleichbare Menge Zitronen.
Da das Vitamin C der Hagebutte ist sehr stabil und wird vom Organismus gut aufgenommen, verliert es auch im getrockneten Zustand kaum an Nährstoffen.
Hagebuttenextrate haben aufgrund der enthaltenden Polyphenole antioxidative Wirkungen, zusätzlich wurde in Tiermodellen ein entzündungshemmender Effekt nachgewiesen.

In einer Studie konnte dies auf die Wirksamkeit der Galaktolipide zurückgeführt werden. Weitere Studien bestätigten die Wirksamkeit und konnten sogar knorpelschützende Eigenschaften nachweisen.

Die vorgeschlagende Dosierung lautet:

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Bei der Verfütterung von Hagebuttenpulver sind fast keine Nebenwirkungen bekannt, gelegentlich kann Durchfall auftreten, dann sollte die Dosis entsprechend reduziert werden.

Ingwer

Die medizinische Wirkung von Ingwer ist seit Jahrtausenden dank der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bekannt.
Die Wirkung beruht vorangig auf die enthaltenen ätherischen Öle, insbesondere den Gingerolen und Shogaolen, sowie dem hohen Gehalt an proteolytischen Enzymen.
Durch diese entzündungshemmende Wirkung kann Ingwer auch bei Arthrose eingesetzt werden.

Da es aber gleichzeitig auch eine anregende Wirkung auf den gesamten Magen-Darm-Trakt hat, sollte es nicht bei Hunden mit Magen-Darm-Erkrankungen und sensiblen Hunden eingesetzt werden. Außerdem besitzt Ingwer auch blutverdünnende Eigenschaften, sodass es vor einer Operation nicht verbreicht werden sollte. Genauso sollte man bei Hunden, die blutverdünnende Medikamente erhalten, vorher Rücksprache mit dem Tierarzt halten. Weiter sollte es nicht bei tragenden Hündinnen und niemals bei Katzen angewendet werden, da diese auf Grund ihrer Glucoronidierungsschwäche toxisch auf Ingwer reagieren.

Ingwer kann frisch oder auch in getrockneter Form verfüttert werden.

Es sollte mit einer geringen Dosis begonnen werden. Folgende Dosierung wird empfohlen:

1 Gramm Ingwer pro 10 kg und bei Verträglichkeit kann die Dosis auf das Doppelte gesteigert werden.

Einen ausführlichen und guten Blogbeitrag zum Thema Ingwer findest Du auf Krauterie.

Kurkuma – Curcumin

Kurkuma wird nicht nur in der Küche, beispielsweise um ein leckeres Curry zu zaubern, verwendet, sondern wird auch zur Behandlung von Verdauungsproblemen, gegen Entzündungen, bei Atemwegserkrankungen und zur Förderung der Wundheilung eingesetzt.
Der wichtigste Wirkstoff im Kurkuma ist das Curcumin, dieser gehört zu den sogenannten Polyphenolen. Curcumin ist entzündungshemmend und greift dabei teilweise in die gleichen Entzündungsmechanismen wie klassische entzündungshemmende Medikamente (NSAID).

Das Besondere ist, dass es sehr früh in der Entzündungsreaktion und an zentralen Stellen angreift. Zusätzlich wirkt es antioxidativ.

Allerdings macht der Wirkstoff des Kukumas weniger als 5 % der Knolle aus und wird zusätzlich noch schlecht vom Körper ausgenommen.

Daher ist es so wichtig, dass die Präparate einen möglichst hohen Gehalt an Curcumin aufweisen. Des Weiteren wird die Aufnahmefähigkeit mittels einiger Hilfsstoffe verbessert. So wie das Piperin  und Fett (z. B. Kokosöl).
Piperin, der aus frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer gewonnen wird, erhöht die Aufnahme von Curcumin in Darm deutlich.  Bei empfindlichen Hunden kann es jedoch auch zu Magen-Darm Problemen führen.

Inzwischen gibt es auch Produkte, in denen das Curcumin auf besondere Weise umhüllt wurde, um so die Aufnahme zu verbessern.

Du möchest Deinem Hund eine selbstgemachte Kukumapaste füttern? Dann hab ich hier genau das Richtige für Dich. Das Originalrezept findest Du übrigens bei Turmeric Life.

Die Paste wird einfach zum Futter dazu gegeben.

Kleine Hunde (bis 15 kg) erhalten jeweils zum Futter 1/4 Teelöffel.

Mittelgroße Hunde ( bis 40 kg) 1/2 Teelöffel

und Große Hunde (ab 40 kg) 1 ganzen Teelöffel.

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In der Regel wird Kukuma sehr gut vertragen. Es hat jedoch auch eine anregende Wirkung auf die Gallentätigkeit und sollte daher bei Hunden mit Gallenproblemen nicht angewendet werden.
Auf Grund der enthaltenden ätherischen Öle sollte es bei Katzen mit größter Vorsicht angewendet werden.
Außerdem beeinflusst Kukuma den Blutzucker und sollte bei Diabetiker nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt gegeben werden.

Wie oben schon geschrieben, enthalten viele Präparate Piperin enthalten, um die Aufnahme des Kurkumas zu verbesseren. Es kann jedoch bei Hunden die häufig Verdauungsprobleme oder generell ein sensiblen Magen-Darm-Trakt haben, zu Beschwerden führen.
Trächtige Hündinnen sollten übrigens auch kein Kurkuma erhalten.

Für alle, die noch mehr wissen möchten: Die Tierärztin Dr. Karen Becker beschäftigt sich auch intensiv mit der Fütterung von Kurkuma.

Teufelskralle

Seit Jahrtausenden ist die Teufelskralle (die ursprünglich aus der Savanne des südwestlichen Afrikas stammt) für ihre schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung bekannt.
Studien zeigten, dass nach mehrwöchiger Gabe eine schmerzlindernde Wirkung eintritt. Verantwortlich für diese schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung sind die Inhaltstoffe der Teufelskralle, vor allem das Harpagosid, aber auch andere wie Phytosterine, Flavonoide oder Iridoidglykoside. Diese hemmen die Produktion von entzündungsauslösenden Botenstoffen.
Insgesamt ist die Studienlage jedoch gespaleten, während einige Studien eine Verbesserung der Beschwerden bestätigen konnten, z. B. eine Studie aus Kiel. Konnten andere Studien keine Wirksamkeit nachweisen.

Grundsätzlich sollte es nicht an tragende Hündinnen verabreicht werden. Nebenwirkungen treten meistens nicht auf, gelegentlich kann es zu Erbrechen oder Durchfall kommen, dann sollte die Dosis reduziert werden. Hunde mit Gallensteinen oder Neigung zur Gallenstein-Bildung sollten keine Teufelskralle erhalten.

Idealerweise sollte Teufelskralle als Kur gegeben werden (6-8 Wochen), 2-3 x pro Jahr.

Die Dosierung für den Hund liegt bei 2 Gramm pro 10 kg Körpergewicht.

Weidenrinde

Dabei handelt es sich um gemahlene Rinde der Weide (Salix).
Der Hauptwirkstoff des Weidenrindenextraktes ist das Salicin, das zur Gruppe der Polyphenole gehört. Salicin wird anschließend im Körper zu Salicylsäure umgewandelt, dem eigentlich aktiven Wirkstoff.

Die Wirkung der Weidenrinde beruht darauf, dass die Salicylsäure im Körper die Entstehung von Prostaglandinen hemmt, die die Entzündung verstärken. Außerdem verbessert die Weidenrinde die Durchblutung der Kapillargefäße, was dazu führt, dass entzündungshemmende und schmerzlindernde Stoffe besser an ihre Zielorte transportiert und gleichzeitig Stoffwechselprodukte abtransportiert werden können.

Folgende Tagesdosierung wird empfohlen:

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Weidenrinde sollte nicht bei Hunden mit Gerinnungstörungen und Magen-Darm Problemen angewendet werden.

Bitte beachte außerdem: Weidenrinde sollte nicht an Katzen verfüttert werden, den diese können aufgrund einer Glucoronidierungsschwäche Salicylsäure nur beschränkt abbauen – es kann also zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Weihrauch

Auch das Baumharz des Weihrauchbaumes kann zur Arthrosebehandlung eingesetzt werden. Denn es enthält viele ätherischen Öle, sowie Harze mit Boswelliasäuren.

Die Wirkung von Weihrauch besteht im Wesentlichen auf die Beeinflussung von Entzündungsmediatoren.

Jedoch gibt es zur Zeit noch wenige Studien zur Wirksamkeit von Weihrauch. Kleinere Studien liefern erste Hinweise auf eine mögliche Wirkung von Weihrauch bei degenerativen Gelenkerkrankungen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Als Dosierung wird etwa 1 Gramm je 25 kg Körpergewicht empfohlen.

Dabei sollte mit kleinen Mengen begonnen und anschließend langsam gesteigert werden. Bei empfindlichen Hunden empfiehlt sich zusätzlich ein Magenschutzpräparat.

Hunde mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt können relativ schnell Magen-Darm-Probleme durch die Verfütterung von Weihrauch bekommen.

Beachte bitte auch: Für Katzen ist Weihrauch aufgrund des hohen Anteils ätherischer Öle (Glucoronidierungsschwäche) giftig. Daher sollte er auf keinen Fall bei Katzen angewendet werden.

Kur oder Dauergabe- Nahrungsergänzungsmittel bei Arthrose?

Während man einige Nahrungsergänzungsmittel, wie Öle oder auch Kollagen als Dauertherapie anwenden kann, sollten Kräuter immer als Kur gefüttert werden.
Eine Verfütterung von mindestens 3 Wochen sollte eingehalten werden.

Beachte bitte, dass manche Kräuter/ Nahrungsergänzungsmittel ihre volle Wirkung erst nach 6 Wochen erreichen. Dies sollte im Einzelfall abgeklärt werden.
Grundsätzlich sollte man Kräuter nicht länger als 3 Monate am Stück geben, bei chronischen Erkrankungen 6 Monate.

Grund ist, dass der Körper sich ansonsten an die Wirkstoffe gewöhnt und die Wirkung dieser abgeschwächt bzw. ganz verloren geht. Dazwischen sollte mindestens eine Pause von 2 Wochen erfolgen.

Nach einer Dauergabe sollte stets eine Pause von mindestens 3 Monaten eingelegt werden und bei Bedarf vorübergehend auf ein anderes Nahrungsergänzungsmittel mit ähnlicher Wirkung gewechselt werden. Anschließend kann man das Heilkraut wieder problemlos für mindestens 3 Monate anwenden.

Was füttern wir? – Meine Produktempfehlungen

Ich gebe zu, der Nahrungsergänzungsmittelmarkt ist wahrlich unübersichtlich und es gibt soviele Angebote, dass einem schwindelig werden kann. Ich selbst bin ein großer Freund von der alleinigen Gabe eines Stoffes. Das heißt ich verzichte, soweit es geht, auf Mischungen. Das hat den Grund, da ich in den meisten Mischungen, die Anteile der einzelnen Komponeten als recht gering erachte.

Wir füttern kurweise verschiedene Öle, wie Fischöl oder Leinenöl. Daneben haben wir bereits Grünlippenmuschel, Teufelskralle, Hagebuttenschalen, MSM und Collagen ausprobiert. Rocky bekommt kurweise neben dem Öl immer 2-3 Zusätze. Dabei sind mir synergetische Effekte ganz wichtig. Ich füttere zum Beispiel etwas, um die Gelenkfunktion zu verbessern und etwas um die Entzündungsreaktion zu reduzieren. Zur Zeit füttern wir Hagebuttenschalen und Kollagen.

Da ich sehr häufig von Euch gefragt werde, welche Produkte ich selbst verwende, kommt hier eine kleine Auswahl an den Nahrungsergänzungsmitteln, die unsere Hunde bekommen, bzw. von denen ich überzeugt bin:

Lunderland Grünlippenmuschel*
Wir benutzen es schon seit Jahren. Was mir besonders gut gefällt, ist die gleichbleibende gute Qualität und das die Grünlippenmuschel als Rein-Produkt angeboten wird. Das heißt sämtliche Füllstoffe entfallen.

Lunderland Teufelskralle*
Ein weiteres Produkt von Lunderland welches wir schon ewig füttern, ist die Teufelskralle von Lunderland. Auch hiermit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.

Daneben benutzen wir noch super gerne das Wildlachsöl von Lunderland*. Denn es enthält durchschnittlich ein Gehalt von 10,7 g/100ml an EPA und 8,3 g/100ml DHA und hat somit einen höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren als die meisten anderen Lachsölprodukte. Hohe Omega-3-Fettsäure Gehalte hat außerdem noch das Lachsöl von Fressnapf (Petmedica).

Als Antioxidant nutzen wir meistens das Hagebuttenpulver (Vitamin C) von Lunderland*. Ja, Du siehst schon, ich mag deren Produkte wirklich gerne. Alternativ nutzen wir auch gerne das Weizenkeimöl von der Allgäuer Ölmühle* in BIO Qualität. Du kannst genauso gut ein Maiskeimöl verwenden.

Und zu guter Letzt, nutzen wir auch noch häufig Glycosamin in Reinform. Das kaufen wir vorrangig von Origin of Life*. Es besteht aus 100 % Glucosamin.



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