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Produkttest: Always be together –Die Furbo Dog Camera*

[Werbung] Wir Hundebesitzer kennen diese Situation wohl alle: Man ist bei der Arbeit oder beim Einkaufen und fragt sich, was macht wohl meine Fellnase allein Zuhause?
Geht es ihm gut? Ist er gestresst oder schläft selig (idealerweise) im Hundebett? Gibt es das, auf dem Tisch vergessene, belegte Brötchen noch oder ist es zwischenzeitlich meinem Hund zum Opfer gefallen?

Ich habe mich das sehr häufig gefragt, denn unsere zwei Fellnasen gehören zur Sorte bellfreudig und absoluter Futtervernichter.

Mehr als einmal haben wir leere Brottüten, den gesamten Müllkorbinhalt oder leere Süßigkeiten Verpackungen beim Heimkommen, im Körbchen wiedergefunden. Erschwerend hinzu kommt, dass beide Fellnasen sehr genau wissen, wie man den Kehlkopf einsetzt und so habe ich mir in Gedanken oft ausgemalt, wie der Postbote oder der Nachbar durchs Treppenhaus läuft, begleitet von einem Bellkonzert.

Umso mehr war ich begeistert, als wir von der Karkalis Communications gefragt wurden, ob wir die Furbo Dog Camera testen wollen.

Durch die Hundekamera sah ich die einmalige Gelegenheit, meine Fellnasen noch besser kennenzulernen und war schon vor dem Testen aufgeregt, ob sich meine Befürchtungen wohl bestätigen würden.

Und so nahmen wir begeistert die Herausforderung an, die Furbo Dog Camera für euch auf Herz und Nieren zu testen.

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Die Idee hinter der Furbo Dog Camera

„Immer zusammen sein, selbst wenn Sie kilometerweit voneinander getrennt sind.“

Die Idee hinter der Furbo Dog Camera finde ich zauberhaft. Ein immer wiederkehrendes Thema in der Kleintiersprechstunde ist das Alleine lassen unserer Hunde:

Wie gewöhne ich meinen Hund ans alleine bleiben?

Wie kann ich ihm die Zeit allein Zuhause angemessen gestalten oder erleichtern?

Wie kann ich meinem Hund helfen, wenn er Stress alleine Zuhause hat?

Jeder von uns Hundebesitzern, wird sich die ein oder andere Frage zum Thema „alleine bleiben“ schon gestellt haben.  Denn wenn wir ehrlich sind, hat jeder von uns Situationen, in denen unser Hund uns nicht begleiten kann.

Hinzu kommt, dass viele Hundebesitzer besorgt sind oder ein schlechtes Gewissen haben seine Fellnase nicht mitnehmen zu können. Ein weiteres großes Thema spielen auch Probleme wie „nicht alleine bleiben können“, „Trennungsangst“, „Zerstörungswut“ oder „Dauerbellen“ etc.

Vorneweg sei gesagt, eine Furbo Dog Camera ersetzt kein adäquates Training um seinen Hund an das alleine sein zu gewöhnen. Aber ich denke, es ist eine super unterstützende Möglichkeit. Zum Beispiel positives Verhalten durch die Leckerli Wurffunktion zu bestärken. Oder, wenn gut trainiert, durch die Mikrofonfunktion, negatives Verhalten zu unterbinden.

Dafür sollte man seinen Hund jedoch langsam und sorgfältig an die Hundekamera gewöhnen.

Die technischen Daten und Fakten zur Furbo Dog Camera

Im Lieferumfang enthalten sind die Kamera mit einer 1080p HD Auflösung und einem Blickfeld von 160 Grad, ein USB Ladekabel mit Steckdosenadapter für EU und US Steckdosen und eine Betriebsanleitung. Sobald die Kamera an den Strom angeschlossen ist und die dazugehörige App heruntergeladen, kann man mit der Einrichtung starten. Positiv überrascht war ich über die einfache und unkomplizierte Einrichtung der App – genau das Richtige, wenn man nicht technikaffin ist. Bei der Einrichtung der Furbo ertönen ein paar Mal recht laute, kurze Geräusche, die beide Fellnasen sichtlich irritiert haben. Ich empfehle, bei geräuschempfindlichen Hunden, die Einrichtung der Kamera einfach ohne Hund durchzuführen. Jetzt noch Leckerlis in den vorgesehen Behälter einfüllen und los geht’s.

Als Leckerli eignen sich am besten kleinere Hundekekse, die optimal aus der Furbo Dog Camera ausgegeben wurden.

Optisch finde ich die Kamera (15 x 12 x 22,5cm) durch ihr schlichtes Design sehr ansprechend und sie passt perfekt zu unserer Inneneinrichtung. Die Aufmachung wirkt insgesamt sehr edel, schlicht und hochwertig.

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Die Furbo Dog Camera – Mehr als eine normale Kamera

Neben der Kamerafunktion mit der 160 Grad Weitwinkellinse hast du außerdem die Möglichkeit über ein integriertes Mikrofon mit deinem Hund in Echtzeit zu sprechen und durch die Leckerli-Wurffunktion kannst du deinem Hund Hundekekse geben und ihn so beispielsweise positiv bestätigen. Außerdem hat die Kamera einen integrierten Bell Alarm, den du dir mittels einer Push Nachricht direkt auf dein Handy anzeigen lassen kannst. Die Sensitivität des Sensors kann dabei unterschiedlich stark von dir eingestellt werden.

Dank Weitwinkel und Infrarot LED Nachtsicht verlierst du deinen Hund auch im Dunkeln nicht aus den Augen. Zusätzlich kannst du Fotos und Videos während der Videoübertragung von deinem Hund machen.

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Datensicherheit

Wenn man in seinen eigenen vier Wänden solch ein Kamerasystem benutzt, stellt sich natürlich auch die Frage:

Wie sicher sind meine Daten? Können Fremde einfach auf meine Daten zugreifen?

Insgesamt scheint das Thema Sicherheit bei der Entwicklung der Kamera einen großen Stellenwert eingenommen zu haben.

So stellt die Furbo bei der Benutzung eine Verbindung zu ihrem Pet Cloud-Dienst her und verwendet einen 2048-Bit-RSA-private Schlüssel für den Schlüsselaustausch. Dies entspricht dem Verschlüsselungsgrad der meisten Banken. Auf diese Weise kann nur ein berechtigter Benutzer Zugang zu der Furbo Dog Camera haben. Deine Zugangsdaten solltest du selbstverständlich gut verwahren.

Wie kann ich meinen Hund an die Furbo Dog Camera gewöhnen?

Nach der Inbetriebnahme der Kamera solltest du dir überlegen, welches Geräusch du nutzen möchtest um deinen Hund an die Leckerli-Funktion zu gewöhnen. Wie geschrieben, mir hat der voreingestellte Ton gut gefallen und so bin ich dabei geblieben. Auch die Lautstärke kann individuell eingestellt werden.

Du kannst deinen Hund über zwei Wege an die Funktion gewöhnen:

1. Wenn dein Hund recht sensibel und geräuschempfindlich ist, probiere diese Variante aus. Die Furbo Dog Camera sollte dazu leer sein und die Leckerlis behältst du in deiner Hand. Jetzt setzt du dich mit deinem Hund gemeinsam vor die Kamera und betätigst die Leckerli-Wurffunktion. Sobald das Geräusch ertönt, gibt du deinem Hund ein Leckerli und lobt ihn dafür. Das wiederholst du nun einige Male, bis dein Hund das Geräusch als etwas Positives wahrnimmt. Anschließend befülle die Hundekamera und drücke erneut den Knopf. Die Furbo wird nun selbstständig die Leckerlis auswerfen und dein Hund wird wahrscheinlich freudig alle Hundekekse suchen.
2. Wenn dein Hund, so wie auch unsere Fellnasen, sehr futtergierig und eher robust ist, kannst du auch gleich die Leckerlis in die Furbo einfüllen. Betätige anschließend die Leckerli-Ausgabe und lobe deinen Hund, wenn er die ausgeworfenen Leckereien einsammelt. Wir haben vier Durchgänge gebaucht um die Hunde an die Furbo zu gewöhnen. Mittlerweile können die Hunde auch in einem anderen Raum sein und sobald das Geräusch ertönt, kommen sie zur Furbo Dog Camera angerannt.

 

Wie kann ich meinen Hund an das Mikrofon gewöhnen?

Wenn du die Furbo Dog Camera als Trainingsmittel einsetzen möchtest, solltest du deinen Hund langsam und sorgfältig an das Mikrofon gewöhnen. Dein Hund sollte hierfür bereits gut mit der Leckerli Funktion vertraut sein und die Furbo komplett akzeptiert haben. Fange dabei mit etwas leichtem an, beispielsweise mit dem Namen.

Rufe deinen Hund über das Mikrofon, indem du seinen Namen sagst und sobald er reagiert oder sogar die Furbo anschaut, betätige die Leckerli Wurffunktion. Bei uns hat das bereits nach dem dritten oder vierten Mal geklappt. Wenn ich „Hugo“ gerufen habe, hat er zur Kamera geschaut und wurde dafür belohnt. Später konnte ich ihn auch aus einem anderen Zimmer herbei rufen.

Wenn dieser erste Schritt souverän klappt, kann man langsam weitere Kommandos einbauen, beispielsweise „Sitz“. Wichtig ist jedoch, erst dann zu belohnen, wenn der Hund das gewünschte Verhalten gezeigt hat. Es wäre absolut kontraproduktiv z.B. bellen, winseln etc. mit einem Leckerli zu „belohnen“. Auch wenn du damit vielleicht deinen Hund nur beruhigen möchtest. Du würdest im schlimmsten Fall ein falsches Verhalten anerziehen.

Wenn man die Furbo Dog Camera nutzen möchte um ein negatives Verhalten einzudämmen oder abzuschalten, ist es sinnvoll dies zunächst von Zuhause aus zu üben, beispielsweise in unterschiedlichen Räumen. Das gibt dir die Möglichkeit, im Zweifelsfall einzugreifen bzw. mit deiner Präsenz unterstützend einzuwirken. Dein Hund sollte schrittweise lernen, dass er die Befehle der Furbo genauso ernst nehmen muss, wie normale Kommandos. Dein Hundetrainer wird dich dabei sicherlich gerne unterstützen.

Wir haben die Furbo Dog Camera auf Herz und Nieren gestestet – unser Fazit

Mich hat die Furbo Dog Camera komplett überzeugt. Bei uns funktionierte die Videoübertragung tadellos. Ich bin fasziniert von der herausragenden Qualität der Videos und Bilder. Auch der Nachtsichtmodus funktionierte einwandfrei und ich bin überrascht, wie gut man die Fellnasen im dunkelnden Raum sehen kann.

Die Leckerli-Wurffunktion ist sowieso das Highlight unserer Fellnasen. Sobald man den entsprechenden Knopf drückt, ertönt ein bestimmter Ton und anschließend wirft die Furbomehrere Hundekekse hinaus. Bei uns sind es immer zwischen 4-6 Stück pro Auswurf. Was ich nicht zu viel finde. Aber wir haben auch zwei Fellnasen und so bekommt wenigstens jeder etwas ab. Die Konditionierung auf den Ton klappte bei uns sehr gut. Ich muss aber dazu sagen, wir haben auch sehr verfressene Hunde.

Manche Blogs berichteten davon, dass die Mikrofonqualität verbesserungswürdig sei und so musste mein Freund mit ran, um die Mikrofonleistung zu testen. Bei uns erfolgte die Mikrofonwiedergabe mit einer sehr guten Qualität ohne Störgeräusche etc.  Hugo reagierte sogar sehr schnell auf seinen Namen und kam beim Rufen aus einem anderen Zimmer herbei gerannt.

Überzeugt hat mich auch der Bell-Alarm, den ich sofort als Push Nachricht auf meinem Handy erhielt. Ich bin begeistert von der Differenzierungleistung der Kamera. Der Bell-Alarm ist wirklich nur dann aktiviert worden, wenn die Hunde gebellt haben. Alle weiteren Umgebungsgeräusche oder auch mal das Gähnen des Hundes etc. wurden nicht fehlinterpretiert.

Die Funktion, Fotos oder Videoaufnahmen während der Videoübertragung zu machen, ist ein super Gadget und so durfte auch die Familie an der Furbo Dog Camera teilhaben.

Durch die Furbo bekommt man die Chance mit seinem Hund zu kommunizieren und Einfluss auf ihn zu nehmen. Gleichzeitig eröffnet es einem die Möglichkeit während unserer Abwesenheit, Stressanzeichen an seinem Hund wahrzunehmen.

Egal, wo man sich gerade befindet, durch die Kamera kann man jederzeit und überall mit seinem Hund kommunizieren. Und so liefert die Kamera den ultimativen Beweis, ob unsere Sorgen berechtigt sind oder ob unsere Fellnasen, wie in unserem Fall, die meiste Zeit über friedlich und entspannt schlafen.

Denn hatte ich anfangs doch geglaubt, die Fellnasen würden Party feiern, wenn wir nicht da sind, ist das komplette Gegenteil eingetreten. Denn die meiste Zeit lagen beide Hunde ganz entspannt in ihrem Hundekorb.

Mich hat diese Tatsache ungemein beruhigt. Hatte ich doch vermutet, die Fellnasen wären unruhig, würde bei kleinsten Geräuschen sofort bellen oder sonstigen Mist machen.

Zu wissen, dass beide Hunde entspannt Zuhause sind, sorgt auch bei mir für ein gutes Gefühl.

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Und somit ist Eins ganz sicher: die Furbo Dog Camera macht uns allen Spaß.

Neugierig geworden? Mehr Informationen zur Furbo Dog Camera findest du hier

*Die Furbo Dog Camera wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Mein Erfahrungsbericht spiegelt meine eigene Meinung wider.

3 thoughts on “Produkttest: Always be together –Die Furbo Dog Camera*

  1. HaHa ich finde dieses Ding eine echt coole Sache! 🙂 Da ich heute Nacht schon wieder geweckt wurde, als Letty eine leehre Schachte Kekse von der Küchentheke geklaut hat. Zum Glück war sie schon ausgegessen… sonst hätte bestimmt kein Krümel überlebt 😛

    Alleine ist die kleine Maus zum Glück nur ganz ganz selten und wenn, dann nur für eine kurze Zeit, Einkaufen oder Gartenarbeit. Weil wir alleine in einem Häuschen wohnen habe ich zum Glück keine Angst, dass Sie andere Leute belästigen könnte, wenn Sie bellt. Aber wenn ich mich dann mal nach Hause schleiche, höre ich kein Mückschen 🙂 Aber es wäre tortzdem mal ne tolle Sache, das Ding auszuprobieren. Früher habe ich von so einer Maschine immer geträumt und jetzt hat Sie tatsächlich jemand Erfunden! WOUW 🙂

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